Fotoseite für die Regierung

Ich hatte schon vor längerer Zeit mal eine Seite für meine bessere Hälfte gebaut gehabt. Damals hatte ich Quietly Confident dafür benutzt, das ich im Grunde extra dafür geschrieben habe. Aber sie musste dafür immer statische HTML Seiten erstellen und bearbeiten, was irgendwann im Chaos endete. Das Tool ist einfach zu primitiv, die Komplexität ist gestiegen und vor allem hat es dem Anwender (meiner Frau also) mehr aufgebürdet als abgenommen. Daher wurde es höchste Zeit das abzulösen.

Nun habe ich die Seite Lindini Leonardo also auf Django umgestellt:

Dort läuft die gleiche Blogengine wie hier, Marke Eigenbau. Das schöne an Django ist, dass der Benutzer da wenig kaputt machen kann und das Ergebnis immer so aussieht, wie es soll. Es gibt eine vernünftige Struktur, man findet sich zurecht und darüber hinaus liegen die Daten auf dem Server und nicht mehr lokal. Jetzt kann ich auch mal eingreifen ohne bei ihr an den Rechner zu müssen.

Von der Perfomance her muss ich mir auch keine Gedanken machen, ebenso wenig wie hier: Ich benutze schon seit längerer Zeit Varnish, was ich nur empfehlen kann. Das ist ein Frontend-Cache bzw. Reverse Proxy, der den Webserver und den Applicationserver (hier also Django) massiv entlastet. Alles wird aus dem Speicher ausgeliefert und Django wird überhaupt nur gefragt wenn sich was geändert hat oder Varnish die URL noch nicht kennt. Ausnahmen sind Loginseiten und SSL-Zugriffe, das ist klar. Varnish ist sogar so cool, dass ich Django und lighttpd anhalten kann, ohne dass man vorn auf der Seite irgendwas davon mitbekommt.

Wenn hier also mal jemand die berüchtigte Meldung "Guru Meditation" bekommt, dann ist das Varnish. Kommt manchmal vor, allerdings eigentlich nur, wenn ich am Basteln bin.


13.11.2013 11:25 CC0 barties django software web20 Fotografie

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