Jason Shanaman Reptilienskulpturen

Heute endlich hat unsere US-Bestellung ihre Odyssee über den grossen Teich und die Tyrranei des deutschen Zolls überstanden und ist bei uns angekommen. Die Skulpturen sind von Jason Shanaman, einem Künstler aus den USA, der vorwiegend Reptilienskulturen herstellt, die in Deutschland nicht zu haben sind.

Die Stücke sind wunderschön und die Beifahrerin ist super glücklich. Anbei ein paar Aufnahmen:

2012-12-27 - Reptilien Anhänger:

2012-12-27 - Alle Skulpturen auf einen Blick:

2012-12-27 - Skulptur Grosse Bartagame:

2012-12-27 - Skulptur Mittelgrosse Bartagame:

2012-12-27 - Skulptur Kleine Bartagame:

2012-12-27 - Skulptur Mini Bartagame:

27 December 2012 | #gefunden

 

Neues Terrarium

Es ist mal wieder soweit: Terrariumneubau ist angesagt. Die Barties sind seit einer Woche in Winterruhe und ich habe angefangen, ein neues Terra zu bauen. Der Grund: das Alte ist zu klein (so schön es auch sein mag). Die Maße: 2.50 x 0.85 x 0.95 (BxHxT). Dieses Mal wird es demontierbar sein, die Rückwand werde ich aus GFK bauen, so dass man sie herausnehmen und im Freien mit dem Kärcher reinigen kann.

Und die Steuerung mache ich ebenfalls anders. Ich werde einen Steuerungskasten mit Hutschienenmontage brauen. Die Lampen werde ich mit einer fertigen Zeitschaltuhr von Theben steuern: TR 644 top2. Wurde mir von einem Freund empfohlen. Ist sehr zuverlässig, was für mich ein Top-Kriterium angesichts der Unzuverlässigkeit meiner Arduinolösung ist. Zum Aufzeichnen und Anzeigen von Sensordaten werde ich mir allerdings wohl wieder ein eigenes Gerät konstruieren, diesmal allerdings nicht mehr auf Arduinobasis (weil: siehe oben), sondern unter Verwendung des Terra-Systems von ACME, das ich in ein Hutschienen-Leergehäuse montieren möchte. Aber mal sehen, vielleicht finde ich auch eine fertige Lösung dafür.

23 December 2012 | #terrarium

 

Kinder mit kdialog zum Essen rufen

Einer der Vorteile, wenn man seinen Kids Linux installiert hat, ist dass man sich remote auf deren Rechner einloggen kann. Nicht zum Spionieren, sondern um ihnen mitzuteilen, dass das Essen fertig ist. Mit diesem kurzen Script, das als der User ausgeführt werden muss, mit dem das Kind eingeloggt ist, kann man das machen:

#!/bin/sh
ok="Ok, ich komme"
no="Nein, kein Hunger"
msg="Mitteilung von Papa:&lr;br><font color=red size=20>Essen ist fertig</font>"
export DISPLAY=:0
kdialog --yes-label "$ok" --no-label "$no" --yesno "$msg"
if test $? -eq 0; then
	echo $ok
else
	echo $no
fi

Und wenn er/sie sich entschieden hat, bekommt man die Entscheidung in der Shellausgabe mitgeteilt.

Äusserst praktisch. Und spart die Herumbrüllerei quer durchs Haus.

2012-12-15 - kdialog essen ist fertig:

15 December 2012 | #source

 

Xmonad Tastaturbelegung anzeigen

Da ich xmonad erst seit zwei Tagen benutze, habe ich die diversen Tastaturbelegungen noch nicht im Kopf und brauche hin und wieder einen Hinweis. Bisher habe ich immer in der Config nachgeschaut. Aber blöd ist das ja schon irgendwie.

Jetzt hab ich mir ein kleines Script gebaut, das mir aus den Kommentaren in der Config ein Popup erzeugt, wo die Belegung dann dokumentiert ist. Ich hab es mir einfach gemacht und die Belegungen immer in den Kommentar geschrieben, anstatt den eigentlichen Haskell Code parsen zu wollen. Das macht es einfacher.

So sehen die Tastaturbelegungen in der Config bei mir aus.

Und das hier ist das Script, mit dem ich die Hilfe erzeuge.

Anbei sieht man das Popup, wenn ich Alt-h gedrückt habe.

2012-12-03 - Tastaturbelegung Popup:

03 December 2012 | #source

 

CTWM ist Geschichte

Eher zufällig bin ich auf xmonad gestoßen. Das ist ein Fenstermanager für X11. Und zwar ein sogenannter "tiling windowmanager". Dabei werden alle Fenster einfach im Fullscreenmode dargestellt. Keine Titelleiste, keine Buttons, kein Schnickschnack. Man kann Fenster auch nebeneinander darstellen in verschiedenen Modi (Layouts genannt), zwischen denen man auch on-the-fly wechseln kann.

Geeignet für mich ist das, weil ich meinen CTWM, den ich nun seit über 10 Jahren benutzt habe, genauso konfiguriert hatte: keine Titelleiste, keine Buttons, kein Schnickschnack. Nur musste ich meine Fenster immer von Hand platzieren.

Ausserdem gibt es diverse Prompts. Ich drücke z.b. Alt-p und es erscheint ein schmaler Prompt, wo ich irgendwelche Shell-Befehle eingeben kann. Das hatte ich im CTWM auch, dazu hatte ich mir extra ein eigenes Tool geschrieben gehabt: xrun. Ist nun auch Geschichte. Und Tab-Completion gibt es auch.

Und weil ich endlich mal eine vernünftige Statusbar haben wollte, verwende ich xmobar. Tatsächlich hatte ich zuerst xmobar gefunden und darüber dann xmonad.

Ich bin jedenfalls total happy mit xmonad. Eines muss ich allerdings kritisieren: Die Config von dem Teil muss man in Haskell schreiben, weil xmonad selbst auch in Haskell implementiert ist. Und ich kann mit Fug und Recht eines feststellen: Haskell ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Ich kapiere es nicht. Was mir aber doch zu einer funktionierenden Config verholfen hat, war der IRC Channel #xmobar, wo man mir umgehend und kompetent weitergeholfen hat. Wirklich klasse. Vor allem zeigt mir das eines: ich verwende zur Abwechslung mal wieder einen Fenstermanager, der aktiv maintained wird.

Sehr geil.

Falls das wen interessiert, hier ist meine Config.

02 December 2012 | #server