Technik in CSI & anderen Krimiserien

 

Quelle.

Gefunden in Jürn Schaars überaus lustigem Twittermitschnitt, den er während einer CSI Folge hatte:

Twitter macht einen langweiligen Fernseh-Abend schön.

16 September 2012 | #gefunden

 

Nochmal am Strand in Staberhuk gewesen

Heut war ein wunderschöner Spätsommertag. Da mussten wir nochmal raus...

2012-09-16 - Staberhuk 7:

2012-09-16 - Staberhuk 6:

2012-09-16 - Staberhuk 5:

2012-09-16 - Staberhuk 4:

2012-09-16 - Staberhuk 3:

2012-09-16 - Staberhuk 2:

2012-09-16 - Staberhuk 1:

16 September 2012 | #fotografie

 

Köpft Alle, die den Propheten beleidigen!

 

Dieses Poster tragen Bürger einer Demokratie durch die Gegend. In Sydney. Im Sudan haben sie sogar die deutsche Botschaft angezündet. Was auch immer der deutsche Staat mit der Videoproduktion in den USA zu tun haben mag. Wenn man der Berichterstattung glauben will, revoltiert gerade die gesamte muslimische Welt gegen den Westen. Aber man sollte es nicht glauben.

Hamed Abdel-Samad relativiert die Meldungen treffend:

tagesschau.de: Haben wir es bei der Protestwelle mit einer Massenbewegung zu tun?

Abdel-Samad: Nein, es ist keine Massenbewegung, wenn 2000 Ägyp­ter vor der US-Botschaft pro­tes­tie­ren in einem Land, in dem 85 Millionen Menschen leben, in einer Stadt, wo fast 18 Millionen Menschen woh­nen. Es han­delt sich um eine Minderheit von Menschen, die mit Wut rea­gie­ren, weil sie nichts ande­res gelernt haben. Und weil in den Medien der Hass gegen­über dem Westen geschürt wird.

Eben. Das sind eine Handvoll gestörter Fanatiker, nicht mehr und nicht weniger. Was allerdings auch einige Irre bei uns nicht davon abhalten kann, solche Kommentare dazu abzuliefern:

Das ist es doch, was die NWO will, den 3. WK zwischen den Religionen. Nun auch Alarm in Berlin, Botschaft evakuiert, Pulver an Ausweispapieren. Ich denke mal nun gehts los. Ein weiteres 9/11....
Btw_ Niemand berichtet bislang von der erneuten Katastrophe in Fukushima. Auf RSOE.edis zu sehen.

Es ist halt, wie es schon immer war. Je extremer eine Gruppe drauf ist, und je dämlicher ihre Ansichten und Forderungen, umso lauter schreien sie sie in die Welt. Schade nur, dass die Medien (unsere und die Muslimischen!) dabei als Brandbeschleuniger fungieren.

Was ich merkwürdig finde, dass es reichlich Mohammedkarrikaturen gibt. Wieso genau DIE EINE Proteste auslöst oder DIESES EINE Video, ist auch nicht wirklich nachvollziehbar. Wahrscheinlich ist es so, dass diese Fundamentalisten allesamt Offliner sind. Und nur, wenn in deren Fernsehen so etwas gezeigt wird, packen sie die Brandsätze ein und gehen "demonstrieren". Oder so.

2012-09-15 - Mohammed Karrikaturen in der Bing Suche:

Update 2012-09-20:

L<Astrodictum Simplex hat ein sehr gut geschriebenes Essay über die Problematik veröffentlicht|http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/20/meinungsfreiheit-vs-religion-darf-man-sich-uber-den-islam-lustig-machen/>, dem kaum etwas hinzuzufügen ist. Sein Fazit: Ja, man darf sich über Religionen lustig machen. Und ja, die Verspotteten müssen damit leben. Man darf die Meinungsfreiheit nicht wegen gewalttätiger Reaktionen einschränken. Und nebenbei ist ihm noch eine interessante Kleinigkeit aufgefallen: <blockquote>Wie absurd es ist, dass man mit gewalttätigen Ausschreitungen dagegen demonstriert, dass der Islam als gewalttätige Religion dargestellt wird, scheint irgendwie niemanden aufzufallen.</blockquote>. In der Tat!<p>Update 2012-09-20:</p>Faszinierend übrigens, wie sämtliche “Qualitätsmedien” über die Mohammedzeichnungen aus Frankreich berichten, ohne da mal einen Link zu setzen oder so eine Karrikatur zu zeigen. Dann mach ich das halt:
Ghttp://www.charliehebdo.fr/la-une|http://www.charliehebdo.fr/images/couv2012/1057-une.jpg
In der Sprechblase steht sinngemäß: “Nur nicht Lachen!”
<p>Update 2012-09-18:</p>Die Mutter des Jungen der das Köpfen-Schild trug, hat sich freiwillig bei der Polizei L<gemeldet|http://www.heraldsun.com.au/news/national/behead-mother-hands-herself-in-after-sydney-muslim-protest-violence/story-fncynkc6-1226476236307><p>Update 2012-09-16:</p>Nun weiss man auch, warum im Sudan die deutsche Botschaft gebrannt hat: L<Irgendwelche Beknackten wollen den besagten Film in Berlin aufführen|http://www.heise.de/tp/blogs/8/152792>. Faszinierenderweise wussten die Sudaner davon vor mir! Alter Falter…<p>Update 2012-09-16:</p><blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>RT @jilliancyork: Imagine if women rioted every time a religious leader said something offensive about us.</p>— Phil Plait (@BadAstronomer) September 16, 2012</blockquote> <p>Update 2012-09-16:</p>L<Auch in Paris|http://www.nydailynews.com/news/world/100-protest-anti-islam-film-u-s-embassy-paris-article-1.1160497>. Dort wurden gleich mal 100 Personen verhaftet.<p>Update 2012-09-15:</p>Westliche Twitterer gehen mit gutem Beispiel voran:<blockquote>So…I generally don’t call for mob justice on Twitter, but Terry Jones needs to die. #bloodonhishands</blockquote>L<via|http://twitchy.com/2012/09/12/twitter-users-call-for-the-arrest-and-murder-of-terry-jones/><p>Update 2012-09-15:</p>Haha, L<die haben nicht mal das Video gesehen|http://blogs.news.com.au/dailytelegraph/timblair/index.php/dailytelegraph/comments/youtube_rage_continues/>!<p>Update 2012-09-15:</p>Die Washington Post L<erklärt|http://m.washingtonpost.com/opinions/in-the-arab-world-why-a-movie-trailer-can-lead-to-violencewhy-cant-the-arab-world-accept-offenses-without-violence/2012/09/14/d2b65d2e-fdc8-11e1-8adc-499661afe377_story.html>, warum das passiert.<p>Update 2012-09-15:</p>Das Weisse Haus hatte Google aufgefordert, das besagte Video zu löschen. L<Google lehnt ab|http://www.nytimes.com/2012/09/15/world/middleeast/google-wont-rethink-anti-islam-videos-status.html?_r=1>. Völlig richtig. Redefreiheit schliesst auch die Freiheit ein, Unsinn zu veröffentlichen.

15 September 2012 | #gesellschaft

 

Dekadente, Ignorante, Arrogante Vollidioten

Heutzutage kann man sich erheblich glücklich schätzen, eine kurze Domain zu besitzen. Domains mit nur einem Buchstaben sind dabei die Kronjuwelen. Es gibt pro Topleveldomain nur 26 Stück und üblicherweise sind die alle längst reserviert.

Das gilt auch für die überaus coole Domain A.PL. Inhaber ist ein kleiner polnischer Onlineshop, der Lebensmittel und so Kram verkauft. Die Firma ist völlig unbedeutend, selbst für polnische Maßstäbe, erst recht global betrachtet.

Dass die Domain saucool ist, haben auch die Pfeifen bei Apple erkannt. Nur - wie gesagt - die ist schon reserviert. Was also tun? Verklagen natürlich, die übliche Methode dieses Konzerns mit Menschen umzugehen, heutzutage jedenfalls.

Apple Fuck You!

Dass diese Vollidioten offenbar völlig vergessen haben, wie Marktwirtschaft funktioniert und statt dessen ihre Konkurenz weltweit wegzuklagen versuchen, damit hat man sich ja längst abgefunden. Langweilig. Aber einen kleinen Versandhandel im kleinen Polen zu verklagen, um an deren coole Domain zu kommen, das schlägt dem Fass den Boden aus. Und die Begründung erst: es bestünde Verwechslungsgefahr! Weil, wenn man die Domain auf englisch ausspricht, klingt es halt nach "Apple". Dass man das in Polen nicht tut, ficht die selbstverständlich nicht an. Und der Prozess wird ausgehen, wie immer in solchen Fällen: Der Händler wird seine Domain verlieren, nicht ohne vorher aber noch einen beträchtlichen Teil seines Firmenkapitals und/oder Privatvermögens - so vorhanden - zu verlieren.

Ich hatte mir ja vorgenommen, keine Fäkalbegriffe in diesem Blog zu verwenden. Aber in diesem Fall muss ich es so ausdrücken:

Was für dämliche Arschlöcher sind diese Apple-Heinis nur geworden?!

14 September 2012 | #recht

 

Opensource ist manchmal komisch

Manchmal ist Opensource ja schon komisch. Ich meine, ich liebe es, keine Frage. Aber was man da für Blüten findet, was Leute an Code veröffentlichen, ist zum Teil bizarr.

Hier mal die Obskuritäten, die ich heute gefunden habe:

MQ File Mover:

The MQ File Mover application is a software package designed to move files using WebSphere MQ (aka MQSeries). MQFM processes “Action” commands, which are controlled through an MQFM Workflow XML file. The user combines a series of Action commands to create the MQFM Workflow XML file.

Der Name der Software suggeriert, dass man damit Dateien verschieben kann. Aber offensichtlich ist das ein überaus aufwändiger Task, wenn man dazu mehrere Dutzens Abstraktionsebenen, WebSphere UND XML braucht. Warum es ein system("mv ...") nicht tut, ist mir ein Rätsel.

runawk:

runawk is a small wrapper for the AWK interpreter that helps one write standalone AWK scripts. Its main feature is to provide a module/library system for AWK which is somewhat similar to Perl's "use" command. It also allows one to select a preferred AWK interpreter and to set up the environment for AWK scripts. Dozens of ready for use [modules].awk are also provided.

AWK ist ja nun eine recht alte Erfindung. Richtig alt. Quasi antik. Hin und wieder beim Shell-Scripting recht nützlich. Aber sobald es portabel und/oder modular sein soll, völlig ungeeignet. Spätestens jetzt schreibt man seine Scripten in Perl oder Python neu. Da sind die Sachen, die runawk anbietet, bereits eingebaut. Dieses Tool ist ein echter Anachronismus, erst recht, wenn man bedenkt, dass das erste Release von 2011 ist.

Spack:

Spack is a standalone package manager with its own CPIO-based package format but aiming to keep total compatibility with Slackware Linux. Written in POSIX shell as much as it makes sense, it attempts to provide a fairly complete toolkit to build, install, remove, list, retrieve, and arrange your packages. It can be used as an alternative to Slackware's pkgtools, just to independently and properly manage your local software on any distribution, or as the main package manager of the distribution you build yourself.

Ähm. Es gibt natürlich keine Paketverwaltungen für jegliche Unices. Es gibt auch keine unabhängigen. Man braucht deshalb unbedingt den tausendsten Paketmanager. Mit proprietärem Format. Unbedingt. Weil die ganzen Probleme, die die Entwickler anderer Paketmanager hatten, muss man unbedingt nochmal durchkauen. Grrrnzzzz.

VTD-XML:

Virtual Token Descriptor for eXtensible Markup Language (VTD-XML) refers to a collection of efficient XML processing technologies centered around a non-extractive XML parsing technique called Virtual Token Descriptor (VTD). Depending on the perspective, VTD-XML can be viewed as either an XML parser, a native XML indexer or a file format that uses binary data to enhance the text XML, an incremental XML content modifier, an XML slicer/splitter/assembler, or an XML editor/eraser.

Ich weiss nicht, was das Teil macht. Ausser die ausufernde XML-Toolkit-Landschaft noch weiter aufzublähen. Zumal der Entwickler nicht mal in der Lage ist, in seiner Beschreibung exakt zu beschreiben was es sein soll. Gruselig.

Quelea:

Quelea is lyrics projection software for churches. It aims to incorporate the best features of existing solutions as well as leveraging new, useful technologies that existing solutions don't have.

Mein Liebling. Hachmach. Mein verehrter Schwiegervater macht sowas. Bibelstunde mit Liedern singen und so. Die beamen da auch die Liedertexte an die Wand, unter Verwendung von Powerpoint. Wir unterhalten uns hier über eine Zielgruppe zwischen 50 bis 70 (+-20 am älteren Ende). Die kommen gerade ebenso mit Powerpoint zurecht und selbst das musste man geduldig erklären. Eine extra Software? Für Linux? WTF?! Um ein paar Verse an die Wand zu kriegen?

libfiu:

libfiu is a C library for fault injection. It provides functions to mark "points of failure" inside your code (the "core API"), and functions to enable/disable the failure of those points (the "control API"). The core API is used inside the code on which you want to perform failure injection. The control API is used inside the testing code in order to control the injection of failures.

Ja, das Debuggen von fehlerhaftem Code ist ein mühseliges Geschäft. Es kann einem den Tag oder wahlweise auch das Leben versauen. Aber Fehler in einen Code einschleusen? Huch! (Vielleicht verstehe ich das Teil auch nur nicht...)

Mintboard:

Mintboard is PHP forum software focused on usability.

The Master Or Desaster. Zehn Punkte aus der Minuskiste. Man beachte auch das erste Releasedatum: Juli 2012. Ja, auch im Jahre 2012 setzt sich jemand hin und schreibt eine Forensoftware. From scratch. In PHP. Und es gibt sogar Subscriber. Meine lieber Herr Gesangsverein, das ist der Kracher.

Ich muss diesen Sammelrant jetzt beenden, weil ich dringend weiter an meiner neuen DOS Version weiterarbeiten muss...

13 September 2012 | #source