Eigene Wetterseite für die Homepage der Ferienwohnung

Heute habe ich auf der Website unserer Ferienwohnung eine eigene Wetterseite eingerichtet. Das sind alles eingebundene Widgets oder Bilder. Der Vorteil einer eigenen Seite: man hat alles auf einen Blick und es ist (mehr oder weniger) live. Somit muss auch ich keinen Wetterbericht mehr schauen, sondern nur noch auf die Seite gehen.

Anbei ein Screenshot der kompletten Seite.

2012-09-10 - :

10 September 2012 | #ferienwohnung

 

Terraduino Bug noch immer nicht gefixed

Neulich meinte ich ja, den Bug gefunden und gehoben zu haben. Zur Erinnerung: das fehlerhafte Verhalten ist, dass der Controller eine Weile durchläuft und nach 1-2 Wochen (doch nicht regelmässig, wie ich dachte) aus geht. Und er resettet sich nicht im eigentlichen Sinne, sondern er geht wirklich aus. Die Kontroll-LED vorne, die im Betrieb immer eingeschaltet ist, ist dann aus, und die Relais schalten alle ab, d.h. im Terrarium gehen die Lichter aus. Und so bleibt das dann. Der kommt also nicht wieder hoch oder so. Wenn man es nicht bemerkt, sind da stundenlang die Lichter aus.

Da die Cheffin das eher weniger akzeptabel fand, haben wir vor etwa einem Monat umdisponiert und das Terrarium wieder auf die alten Zeitschaltuhren umgestellt, deren Verschaltung ich extra für solche Fälle drin gelassen habe. Den Terraduino verwende ich jetzt für mein kleines 54L Aquarium. Er steuert dort nur zwei kleine Lampen á 11 Watt.

Und nun kommt's: er läuft durch. Keine Mucken, keine Abschaltungen. 4 Wochen am Stück ohne Murren und Knurren. Was soll man davon halten? Es gibt nur zwei Unterschiede zum Setup am Terrarium:

  1. am Aquarium ist es kühler, etwa Raumtemperatur. Über dem Terrarium hat es um die 40°C +-5° je nach Witterung.
  2. am Aquarium steuert er nur 2 Stromkreise an, die zusammen nur 22 Watt haben. Im Gegensatz dazu waren es am Terrarium 6 Stromkreise mit zusammen 250 Watt.

Dass es an der Temperatur liegt, kann ich mir nicht vorstellen. Ich hatte den Verdacht damals schon und den Controller ohne Deckel betrieben. Zudem erzeugt der Arduino selber etwa 60°C Betriebstemperatur. Und es gibt gegen Überhitzung den im vorigen Post erwähnten Watchdogtimer. Der Arduino müsste also resetten, wenn es ihm zu heiss wird. Und nicht einfach ausgehen.

Bleibt nur die Relaiskarte, irgendwie. Laut Datenblatt kann man da 300 Watt pro Kanal dranhängen. Und die Karte hat 8 Kanäle. Und die Kanäle werden mit einem Optokoppler geschaltet. Von daher sollte sich die Last am Relais eigentlich nicht auf den Steuerstromkreis auswirken können.

Tja, ich verstehe es nicht. Und das beste ist, dass ich nicht den geringsten Schimmer habe, wie ich das debuggen soll.

09 September 2012 | #terrarium

 

Andere haben Gartenzwerge - wir haben eine Windmühle

Heute habe ich unsere Windmühle aufgestellt. Die ist vom Sperrmüll und ich habe sie in der vergangenen Woche aufwändig restauriert. Mit dabei ist ein Kapitän (leider nicht ganz maßstabsgetreu), ein Strandkorb - der muss sein, wenn man auf Fehmarn eine Windmühle vorm Haus hat - eine Ente und zwei Gänse (ganz oben drauf). Unten drunter ist ein richtiges Fundament, damit es nicht gammelt, mit einen halben Meter langen Gewindestangen an denen die Mühle fest montiert ist und Dachpappe dazwischen. Ach - und die Mühle dreht sich natürlich auch, wenn Wind ist.

Ja, ja. Ein wenig spinnert, das ganze. Aber was soll's. Sieht doch gut aus, oder?

2012-09-09 - Unsere Windmühle im Garten:

09 September 2012 | #geschwätz

 

Oldtimer Treffen “Württ-Classic-Fehmarn” auf Fehmarn

Heute und morgen findet in Burg ein Oldtimertreffen statt. Tolle alte Autos und Motorräder sind da zu sehen. Einmal mehr besitzt auch diese Veranstaltung keine eigene Seite, Homepage oder was auch immer. Entweder die Leute sind alle offline, die auf Fehmarn was veranstalten oder die machen das alles auf Facebook, was niemand mitbekommt. Hier gibts einen Veranstaltungshinweis.

Naja. Ist trotzdem schön anzusehen. Anbei eine Kollage (Achtung: 10MB gross, 4096x3072 Pixel) und das Logo von dem einen schwarzen Mustang. Der war so gut geputzt, dass es aussieht, als schwebe das Logo über dem Boden :)

2012-09-08 - Mustang Flying Logo:

2012-09-08 - Oldtimer Collage:

08 September 2012 | #fotografie

 

Was kommt dabei heraus, wenn man eine Institution gegen sich selbst ermitteln lässt

In Ahrensburg wurden jahrzehntelang Kinder missbraucht. Die Kirche hat's gewusst und weggeschaut. Nichts neues also. Und zwar haben die so lange weggeschaut, bis die Taten verjährt waren. Was - nebenbei bemerkt - ohnehin der Hammer ist, etwas derartiges verjähren zu lassen.

Weiter ist anscheinend nichts passiert und nun hat jemand Strafanzeige gegen zwei ehemalige Bischöfe erstattet, weil die wie erwähnt weggesehen hätten. Der Teil, der mich auf die Palme bringt ist dieser hier:

Es sei gut, dass die Kirche nun versucht herauszufinden, was passiert ist und wie so etwas in Zukunft verhindert werden kann. Die Anzeige gegen die Ex-Bischöfe hält der Verein für einen falschen Weg, weil nun die Betroffenen ihr Leid nochmals der Polizei und anderen Behörden schildern müssten. [1]

meinte Anselm Kohn, Vorsitzender des Vereins "Missbrauch in Ahrensburg" im gleichen Artikel. Da liegt er meiner Meinung nach falsch. "Die Kirche versucht herauszufinden". Was sagt uns das? Wenn man sagt, man wird es versuchen, beinhaltet das bereits von vornherein die Entschuldigung, wenn dann nichts dabei herauskommt. Man hat es ja versucht. War halt nix. Haben wir aber vorher gesagt. Herr Kohn: es zu versuchen ist nicht genug. Damit sollten Sie sich als Vorsitzender eines solchen Vereins nicht zufrieden geben.

Wesentlich schlimmer ist aber, dass er es in Ordnung findet, dass die Kirche gegen sich selber ermittelt. Denn das ist es doch, was hier (angeblich) stattfinden soll. Bei dem Ausmaß, den diese ganzen in letzter Zeit herausgekommenen Misshandlungen, angenommen haben, kann man doch nur von institutionellen Verbrechen ausgehen. Von einem System. Einem verbrecherischem System. Namens Kirche. Und ebenjene Kirche ermittelt nun, was damals vorgefallen ist? Hallo?!

Man stelle sich das vor: die Polizei besucht eine Pizzeria in Neapel, erklärt dem dort anwesenden Don das Problem mit den diversen Toten und der Geldwäsche, deren Spur zu ihm geführt hat, und verabschiedet sich unverrichteter Dinge, als der Don sagt, er werde versuchen, zu ermitteln, was da eventuell in seiner Organisation passiert sei.

Schlimm finde ich nicht, wie die Kirche da agiert. Das ist deren natürliches Verhalten. Völlig normal. Schlimm finde ich, dass man sie gewähren lässt. Und noch schlimmer, dass die Opfer das OK finden. Und am allerschlimmsten, dass diese Institution von Respekt und Toleranz schwafelt (für sich, nicht andersrum!) und fordert, Leute wegen Blasphemie mit dem Tode zu bestrafen.

Eine solche Institution darf man nicht respektieren. Und sie gehört behandelt wie jede andere Verbrecherbande.

 

[1] zu dem Artikel habe ich trotz Leistungsschutzprotest verlinkt, weil er zu den Öffentlich Rechtlichen geht. Diesen Artikel habe ich als GEZ Zahler schon bezahlt. Daher darf ich den auch kostenfrei zitieren, wofür der Link dann in Ordnung geht.

07 September 2012 | #gesellschaft