Protest gegen das Leistungsschutzrecht

Es sieht ja danach aus, dass das Leistungsschutzrecht kommen wird. Dass es Unsinn ist und warum, muss ich hier jetzt nicht als Hundertausender erklären. Inzwischen gibt es eine Initiative D64, die eine Blacklist pflegt mit URLs von Verlagen, die beim LSR "mitmachen". Es gibt auch Positivlisten von URLs, die nicht mitmachen.

Diese Listen sind doch ein schlechter Witz. Die meisten dieser Verlagsangebote bieten sogenannten "Qualitätscontent". Das ist Neusprech und bedeutet von Agenturen widergekäute Texte und/oder sinnfreies Gebrabbel über Titten, Kuchenessgewohnheiten der Nordnepalesen oder die geistigen Ergüsse von Gestalten wie Bohlen, Mattheus und Becker. Nur etwa geschätzte 1% der Beiträge dort taugen überhaupt etwas. Und von denen wiederum sind nur etwa 1% ordentlich recherchiert (bzw überhaupt recherchiert). Aus welchem Grund sollte man zu solchen Angeboten überhaupt linken wollen? Das erschliesst sich mir nicht.

Des weiteren ist es doch völlig unerheblich, ob ein Verlag beim LSR mitmacht oder  nicht. Als ob dieses Gesetz eine Art Opt-In Vereinbarung wäre, die für Verlage optional ist. Freilich kann sich ein Verlag hinstellen und laut sagen: "Wir machen da nicht mit. Niemand wird von uns abgemahnt". Schön, Schön. Dürfen und Können tuns sie es aber. Jederzeit. Muss nur ein neuer Chef daherkommen, eine neue Unternehmensführung, ein Verkauf oder eine Fusion. Kann man sich also auf solche Aussagen verlassen? Nope.

Ergo ist der einzig gangbare Weg für einen Blogger, einfach grundsätzlich zu keinem einzigen Verlagsangebot mehr zu verlinken. Ich persönlich werde noch nicht einmal über Dinge berichten, die irgendein Verlag veröffentlicht hat. Sie existieren nicht mehr. Und sobald sie im Google-Index rausgeflogen sind, sind sie Geschichte. Ja, davon werden auch die Verlage betroffen sein, die nicht mitgemacht haben. Aber weisst Du was? Hätten diese Verlage doch ein bischen lauter protestiert. Ein bischen mehr Öffentlichkeit für die Problematik hergestellt. Mehr gekämpft.

Diese komischen Listen sind also Unsinn. Kein Mensch kann da den Überblick behalten. Oder durch deren Verwendung Rechtssicherheit gewinnen. Hinzu kommt, dass die Verlage es auch ohne das Leistungsschutzrecht verdienen, nicht mehr erwähnt - geschweige denn verlinkt - zu werden:

  1. Verlage verlinken üblicherweise nicht zu im Web gefundenen Quellen, die sie verwenden. Stichwort "Quelle Internet" oder wie bei RTL: "Quelle Youtube". Allein für diese fortwährende Frechheit muss man Verlage ignorieren. [Beispiel]
  2. Verlage fragen auch oft genug nicht, ob sie Bilder, Texte, oder Videos, die Bürger ins Netz gestellt haben, verwenden dürfen. Sie raubkopieren es einfach. Und beklagen sich dann einen Artikel weiter über die sogenannge "Kostenlosmentalität" unter der sie angeblich zu leiden hätten. Lügende, ignorante Wegelagerer sind sie. [Beispiel]
  3. Wie oben schon erwähnt, kommt von Verlagen kaum noch ernstzunehmende Qualität. Die meisten Artikel sind Agenturmeldungen, oft genug 1:1 übernommen. DPA kann ich auch selber lesen. Dazu brauche ich keinen Verlag. [Beispiel]
  4. Die Berichterstattung ist vereinheitlicht, konform. Praktisch alle Verlage berichten über das gleiche Thema auf die gleiche tendenzielle Weise. Eine gegensätzliche Sicht der Dinge wird von den meisten nicht erwähnt. Andere Themen erscheinen gar nicht erst bei deutschen Verlagen. Würde man seine politische Bildung nur aus Verlagsangeboten beziehen, wüsste man eine Menge Dinge überhaupt nicht. [Beispiel]
  5. Die Presse, deren Organ die Verlage ja sind, sollte eigentlich in einer Demokratie die Vierte Macht sein, ein Korrektiv, dass der Politik einen Spiegel vorhält und verhindert, dass allzu absurde, menschenverachtende, ungerechte oder gar barbarische Vorhaben umgesetzt werden. In Deutschland jedoch agiert die Presse als ein praktisch einheitlich handelndes Organ, als Hofberichterstatter. Sehr, sehr, sehr selten nimmt man mal eine Kritik von Merkel wahr. In Interviews wird nicht nachgehakt. Faule Ausreden werden akzeptiert. Journalisten sind nicht mehr unangenehm. Allein die Tatsache, dass es heutzutage üblich ist, dass Interviews vor dem Druck an den Interviewten zum Redigieren gegeben werden, sagt alles. Das ist ein Unding. Wenn ein Politiker etwas gesagt hat, hat er es gesagt und die Presse hat die verdammte Pflicht, es zu berichten. [Beispiel]
  6. Und zu guter Letzt verdienen die Verlage das Ignorieren wegen der Art und Weise, wie sie ihr ureigenstes Kapital behandeln: die Journalisten. Die werden schlecht bezahlt, massiv unter Druck gesetzt, es wird ihnen keine Zeit für Recherchen gegeben, sie werden entrechtet und nach Haushaltslage (das heisst minus die Vorstandsgehälter und Dividenden) auf die Strasse gesetzt. Und gleichzeitig erdreisten die Verlage es sich, für die Journalisten zu sprechen, als ob sie deren Interessen vertreten würden. [Beispiel]
  7. Was mich zum letzten Problem bringt: die Verlage zu ignorieren wird auch den erwähnten Journalisten noch mehr schaden. Ja. Leider. Einerseits. Andererseits - wann hat man einmal etwas von organisierten Journalisten gehört, die sich gegen diese Zustände zu Wehr setzen? Journalisten auf der Strasse? Journalisten im Streik? Journalisten, die kurzerhand ihren eigenen Verlag gründen? Journalisten, die zusammen mit ihren gefeuerten Kollegen kündigen, so dass der Verlag überhaupt keine Journalisten mehr hat, wenn er sowas tut? Ich kenne keine einzige solche Aktion. Es gibt keinen Protest, nur ein paar jammernde Beiträge über das Problem hier und da. Aber wie das im Leben so ist: wer nicht kämpft hat schon verloren. [Beispiel aus Österreich]

Wie man sieht, gibt es reichlich Gründe, Verlage zu missachten. Da ist das Leistungsschutzrecht nur ein unwesentlicher weiterer Faktor. Und schon gar keiner, über den man sich gesondert aufregen müsste.

Ein wesentlicher Grund, warum es zu diesem unsäglichen LSR überhaupt gekommen ist, ist die andauernde leoliberale Propaganda, der scheinbar alle erlegen zu sein scheinen. Allen voran hat gerade die Presse diese Propaganda zumeist unreflektiert hinausposaunt. Und nun leiden sie an eben jener krankhaften Vorstellung, ein Verlag müsse ein profitables Unternehmen sein, dessen Profit von Jahr zu Jahr zu wachsen hat. Presse war noch nie ein pofitables Geschäft. Bisher war Presse vor allem eines: aufwändig und defizitär. Wenn eine Zeitung gut lief, dann konnte sie gerade eben die Kosten einspielen. Ein Audi A6 für den Chef war da nicht drin.

In den letzten Jahrzehnten jedoch hat sich das geändert. Das heisst, die Ansichten haben sich geändert, die reale Lage aber nicht. Presse ist immer noch ein defizitäres Geschäft, mit der man gerade eben - mit viel List und Tücke - seine Kosten decken kann. Wie soll ein Verlag also Profit machen? Und den auch noch von Jahr zu Jahr steigern? Dafür gibt es genau zwei Methoden, derer sich ein Verlag bedienen kann: mehr Werbung und Kosten senken. Wie die Verlagsseiten mit Werbung vollgeballert sind, ist Allgemeinwissen. Kosten senken Verlage, indem sie ihre Arbeitskräfte immer mehr ausbeuten. Und da die Profite zu allem Unglück auch noch steigen müssen, muss die Ausbeutung immer schlimmer werden. Alles hat aber seine Grenzen, auch Ausbeutung und Werbung. Das wissen auch die Verlage.

Die logische Schlussfolgerung wäre eigentlich, zu der Einsicht zu gelangen, dass man mit Presse nicht reich werden kann. Aus dieser Denke kommen die leitenden Figuren in diesem Spiel aber nicht heraus (sofern sie nicht jemand quasi mit Gewalt darauf stösst, was nicht passieren wird, siehe Punkt 7 oben). Sie müssen also mehr Geld machen. Irgendwie. Daher kommt das Leistungsschutzrecht. Die wissen ganz genau, wie absurd es ist. Und sie wissen auch ganz genau, dass es scheitern wird, dass es keinen einzigen Cent einbringen wird. Aber nun sie haben einen anderen, dem sie die Verantwortung zuspielen können: der Politik oder Google, wenn sich die Aktionäre über sinkende Dividenden beschweren.

Das Leistungsschutzrecht hat also nur einen Daseinszweck: es soll die Verantwortlichen in der Presse davor bewahren, die Verantwortung für ihr Versagen übernehmen zu müssen. Das wirklich Schlimme daran ist, dass den Preis für diese Weigerung, Verantwortung zu übernehmen, unsere Demokratie zu zahlen haben wird. Beziehungsweise, die Demokratie zahlt den Preis ja bereits. Denn eine echte Demokratie, die den Namen verdient, haben wir in Deutschland schon lange nicht mehr. Und die Schuld dafür tragen nicht Typen wie Schäuble, Merkel oder Ziercke. Die Chefetagen der Presseverlage tragen die Schuld. Und sie wissen es.

01 September 2012 | #recht

 

Fehmarn Days of American Bikes 2012

Leider (bzw unfassbar!) hat die Veranstaltung nicht mal eine eigene Website, auf die ich verlinken könnte. O mei. Weil ich nirgends online ein Program finden konnte, gebe ich das hier mal wieder, gefunden im Werbeblatt "der reporter" (muss man sich mal vorstellen):

Donnerstag 30.08.2012:

  • ab 18:00 Uhr Livemusik mit "Joe"
    Ankunft der 1. "Stamm-Biker" bei Wisser's Hotel

Freitag 31.08.2012:

  • ca 12:00 Uhr: Start & Stickerverkauf 10,- Euro je Biker
    Eröffnung mit DJ, Einschreiben der Biker am Info Stand, Bikerstände, Daytona Bikes und Parts aus HH, Klamotten Stände von Harley, Harley Uhren etc
  • ca 16:00 Uhr: Ausfahrt nach Orth zum "Piratennest"
    Begrüssung der Harley-Fahrer, kleine Ausfahrt nach Orth mit Snack & alkoholfreien Getränken und "Bezin-Small-Talk"
  • ab 18:00 Uhr Musik am Markt
    Live Kultband "Rock House"

Samstag 01.09.2012:

  • 11:00 Uhr Frühschoppen auf dem Markt
    "Mace Sharp" und die "Halebops"
  • 14:00 Uhr Eintreffen der Harleys
    Einschreiben ins Gästebuch. Info vor dem Hotel "Wisser's"
  • 16:00 Uhr Ausfahrt (ca. 40 Minuten)
    Puttgarden - Gammendorf - Dänschendorf - Petersdorf - Landkirchen - Mummendorf - Blieschendorf Kirche - Alter Hafen, Burgstaken - Pause, Snack & Getränke - zurück nach Burg im Konvoi mit Polizeibegleitung
  • ab 18:00 Uhr Happy Hour
    Live "Rock House" und "Patti"
  • ca 22:00 Uhr Pokal-Prämierungen und Verlosung
    der weitesten Anfahrt, der kreativesten Harley, Ehrengäste usw
  • ca 23:00 Uhr Feuerwerk der Firma Stolz
  • ca 00:00 Uhr Girl & Man Strip
    mit Show+Dance
  • ca 01:00 Uhr Partyende auf dem Markt
    danach Kneipen

Sonntag 02.09.2012:

  • ab 11:00 Uhr Gottesdienst mit Pastor Kark-Carlson
    Frühschoppen, langsames Ausklingen mit DJ
  • ab 12:00 Uhr "Big Harry" und Band
    bekannt aus der Big-Brother-Show
  • ab 18:00 Uhr "Denise Allen" und Band
    Sechs Vollblutmusiker on tour live

Das Abtippen hat mich jetzt 5 Minuten gekostet. Kann doch nicht so schwer sein, so eine Veranstaltung zu veronlinisieren. Meine Güte...

Morgen wird die Ausfahrt stattfinden und ich werde mitfahren (wenn es trocken ist). Diesmal mit Bike-Cam. Ich habe mir nämlich eine Halterung für meine Kamera an die Maschine gebaut und kann nun beim Fahren filmen. Und die Resulate sind cool!

Hier ein paar Bilder von heute (Anreisetag), leider nur Handybilder, aber immerhin:

2012-08-31 - single head:

2012-08-31 - pan:

2012-08-31 - eisenschwein:

2012-08-31 - shovel head:

2012-08-31 - fat:

31 August 2012 | #waslos

 

Zusamenfassung Test Bodenproben der Steilküste Staberhuk Fehmarn

Nachdem ich nun endlich alle Proben durchgetestet habe, ist das Ergebnis klar: Probe 4 ist am besten geeignet, mit Spielsand vermischt, im Terrarium eingesetzt zu werden. Das Mischungsverhältnis muss dann ungefähr 1:5 bis 1:8 betragen, das müsste ich noch austesten.

Probe 2 hat es mir auch angetan, da dieses Material im Grunde bereits die richtige Mischung darstellen würde. Leider kann man unmöglich 200 kg von der Steilküste abtransportieren. Von daher wäre es vielleicht eine Idee, von dem Material der Probe 2 einen Eimer (20 kg) mit unterzumischen.

Insgesamt ist der Lehm der Steilküste Staberhuk auf Fehmarn fantastisch. Er ist stellenweise sehr tonhaltig und enthält ausserdem auch noch Kreide. Beim Sieben sind mir immer wieder kleine weisse Klümpchen aufgefallen, die im zerriebenen Zustand ein strahlend weisses Pulver ergaben. Die Bartagamen hätten also auch ihre Portion Kalzium gleich mit dabei.

Zu organischen Bestandteilen, d.h. Mikrofauna und Flora kann ich recht wenig sagen. Es scheint dazu keine wissenschaftlichen Forschungen zu geben (also konkret über die Mikrofauna in Steilküsten an der Ostsee). Ich habe mich aber mit wissenschaftlichen Instituten in Verbindung gesetzt, um eventuell mehr darüber zu erfahren. Falls sich dazu noch etwas neues ergeben sollte, werde ich ein Update schreiben. Was ich von der Inaugenscheinnahme zumindest sagen kann, ist dass es durchaus pflanzliches Leben in der Steilküste gibt. Man kann das auf den Bildern auch gut sehen. In den tieferen Schichten finden sich sehr wenige winzige Wurzelreste. Sichtbare Tiere wie Insekten oder Würmer konnte ich keine sehen. Die Struktur der Steilwände ist allerdings sehr unterschiedlich. An den Stellen mit hohem Tonanteil (wie Probe 4) gibt es Stellen, die komplett dicht sind und andere Stellen, an denen man viele Lufteinschlüsse sehen kann. Diese sind wohl durch Ausspülung oder durch Organismen entstanden. Jedenfalls ist noch unklar, ob es Mikroorganismen wie Flagellaten oder Amöben gibt, und wenn ja, ob deren Vorkommen für Bartagamen schädlich wäre. Wenn man aber wie oben dargestellt, nur hochprozentigen Lehm verwenden möchte, ist die Menge klein genug (etwa 40 kg), um sie schubweise im Ofen bei 250° zu sterilisieren.

Anbei noch eine grafische Übersicht aller untersuchten Proben zusammen mit den Entnahmestellen. Selbstverständlich erhebt meine Untersuchung keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, obgleich ich mir Mühe gegeben habe, einigermaßen nach wissenschaftlichen Methoden vorzugehen.

2012-08-30 - Übersicht Zusammensetzung aller Proben mit Entnahmeort:

30 August 2012 | #terrarium

 

Test Bodenprobe 3 Lehm von der Steilküste Staberhuk fürs Terrarium

Probe 3 ist auch fertig getestet. Das Material ist ähnlich wie bei Probe 2 aber mit weniger Tonanteil. Die Farbe ist schön und im Gemisch 1:1 mit Spielsand ergibt sich ein echter Buddelsand. Der allerdings auch nach dem Trocknen so bleibt. Als Grabematerial ist es daher nicht geeignet. Es fällt sofort zusammen, eine Berührung genügt bereits.

2012-08-30 - Probe 3 Trocken:

2012-08-30 - Probe 3 Zusammensetzung:

2012-08-30 - Probe 3 Mischung:

2012-08-30 - Probe 3 Entnahme:

30 August 2012 | #terrarium

 

Test Bodenprobe 2 Lehm von der Steilküste Staberhuk fürs Terrarium

So, Probe 2 ist an der Reihe. Ursprünglich wenig vielversprechend, stellte sie sich doch als recht gut heraus. Das Material ist sehr sandhaltig (nur etwa 10% Ton und 10% Schluff, der Rest ist Sand), angenehm weich und fluffig zum Anfassen mit einer wunderschönen hellbeigen Färbung. Ich habe auch hier, um die Tests immer unter gleichen Voraussetzungen laufen zu lassen, 1:1 mit Spielsand gemischt und einen Teil locker und den anderen angedrückt zum Trocknen angesetzt.

Die angedrückte Stelle lässt sich sehr leicht graben, es bilden sich Klumpen, die aber unter geringstem Widerstand auseinanderfallen. Die lockere Stelle ist immer noch schön weich und trotzdem grabefähig geblieben. Ein sehr schönes Material, ich würde das im Grunde so wie es ist, ins Terrarium geben. Allerdings besteht auch hier das Problem, dass die Mischung fast fertig ist, das heisst, ich bräuchte ziemlich viel davon (wenigsten 100kg). Ob und wie man solche Mengen von der Steilküste abtransportieren kann (und darf!) weiss ich nicht. Aber Probe 2 gefällt mir jedenfalls sehr gut.

2012-08-30 - Probe 2 Trocken:

2012-08-30 - Probe 2 Zusammensetzung:

2012-08-30 - Probe 2 Mischung:

2012-08-30 - Probe 2 Entnahme:

30 August 2012 | #terrarium