Der Herausgeber konnte nicht verifiziert werden

Heute habe ich auf meinem Arbeitsplatz PC mal den Emacs upgedatet. Ich habe jahrelang 20.7 benutzt, aber nun war es doch mal an der Zeit :)

Im Falle von Emacs muss man nicht mit irgendwelchen "portable apps" herumfummeln, es gibt einen offiziellen Windowsport bei GNU. Runterladen, Auspacken, Feddich.

Dachte ich.

Aber beim Starten kam dann folgende Meldung (und die kommt jedesmal):

Der Herausgeber konnte nicht verifiziert werden. Möchten Sie diese Software ausführen?

Diese Datei verfügt über keine gültige digitale Signatur, die den Herausgeber verifiziert. Sie sollten nur Software ausführen, die von Herausgebern stammt, denen Sie vertrauen.

Hier ein Screenshot davon:

Die Meldung ist ein wenig irreführend und dementsprechend habe ich mich beinahe tot gegoogelt. Auf diversen Windowshilfeseiten wurden die obskursten Dinge empfohlen, vor allem irgendwelche Registryeinstellungen. Huh?

Wie sich heraussstellt, kriegt man das viel einfacher weg. Windows merkt sich, wo eine Datei hergekommen ist. Insbesondere der Schritt vom Auspacken auf die Platte wird anscheinend peinlichst genau überwacht und gespeichert. Die Lösung ist daher ebenso logisch wie einfach: die Datei muss lokal erzeugt worden sein, dann ist er happy. Wenn man Cygwin installiert hat, geht das wie folgt:

cat runemacs.exe > re.exe && mv re.exe runemacs.exe

Da "cat" kein Entpacker ist, den Windows beobachtet, weiss es nicht, woher "cat" die Daten hat, aus denen es die neue Datei erzeugt hat und somit ist nach dieser Maßnahme die nervige Warnung weg. Daran sieht man auch sehr schön, dass das ganze mit Signaturen herzlich wenig zu tun hat.

Wo ich dabei bin, so erstellt man einen Startmenüeintrag für den Emacs unter Windows:

  • Verküpfung/Ziel: C:\portable\emacs-24.3\bin\runemacs.exe -l c:\cygwin\home\user\.emacs
  • Ausführen in: C:\Temp

Die Pfade muss man natürlich anpassen. Die Datei "c:\cygwin\home\user\.emacs" entspricht dem Cygwinpfad "/home/user/.emacs" und beinhaltet die Einstellungen. Aber das sollte man als Emacsler bereits wissen.

Und noch eine Sache: obwohl ich nun die Version 24.3 im Einsatz habe, erkennt der Emacs unter Windows nicht von alleine UTF8 Dateien, warum auch immer (unter Unix kann er das). Daher musste ich noch folgende Einstellungen in die .emacs mit aufnehmen:

;; set up unicode
(prefer-coding-system       'utf-8)
(set-default-coding-systems 'utf-8)
(set-terminal-coding-system 'utf-8)
(set-keyboard-coding-system 'utf-8)
(setq default-buffer-file-coding-system 'utf-8)
(setq x-select-request-type '(UTF8_STRING COMPOUND_TEXT TEXT STRING))
(set-clipboard-coding-system 'utf-16le-dos)







Rainbow Shiner im Paarungskleid - Updated 23.09.2013 22:31

Gestern waren meine Rainbow Shiner endlich mal in Paarungsstimmung. Einige Männchen waren leuchtend orange gefärbt, ein beeindruckender Anblick. Währenddessen sind sie leider ziemlich hektisch herumgeschwommen, daher sind die Fotos etwas verschwommen.

Bild: Elritzen Paarung Orange 1
Elritzen Paarung Orange 1 (Aug. 29, 2013, 12:03 p.m.)
[Tags: rainbowshiner ] [Album: Aquarium ]
Bild: Elritzen Paarung Orange 2
Elritzen Paarung Orange 2 (Aug. 29, 2013, 12:03 p.m.)
[Tags: rainbowshiner ] [Album: Aquarium ]


Update 23.09.2013 22:31:

Am Sonntag Wasserwechsel gemacht und schon geht's wieder los:

Bild: Nochmal
Nochmal (Sept. 23, 2013, 10:32 p.m.)
[Tags: rainbowshiner ] [Album: Aquarium ]







Note to self: Elysium - Updated 09.09.2013 23:02

Elysium.


Update 09.09.2013 22:12:

Ich hab den Film nun gesehen und bin gespalten. Technisch ist er gut gemacht, die Effekte überzeugen, und es gibt einige Sachen, die sehen wirklich gut aus, vor allem das Orbital hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Im Grunde war auch die Geschichte nicht schlecht, aber selbst für eine Dystopie empfand ich sie als arg übertrieben. Ohne allzuviel von der Handlung zu verraten: auf der Erde leben die Armen, die den Reichtum für die Mächtigen erwirtschaften. Auf der Erde herrscht Chaos, Gewalt, Diktatur - und im Orbital ist das vollkommene Paradies bewohnt von den Reichen und Mächtigen. Obwohl im Film nur Los Angeles zu sehen war, hat die Art der Darstellung impliziert, dass diese unerträglichen Zustände auf dem gesamten Planeten vorherrschen.

Ich halte eine solche Dystopie für völlig unwahrscheinlich. Die alte römische Regel "Brot und Spiele" galt vor 2000 Jahren und sie wird auch in weiteren 1000 Jahren noch gelten. Man kann Menschen nicht auf Dauer nur ausbeuten und hart arbeiten lassen, ohne Gesundheitsversorgung und mit allgegenwärtiger Gewalt. Schon gar nicht auf einem ganzen Planeten. Insofern ist diese Grundidee des Films Schwachsinn.

Hauptanliegen des Hauptdarstellers des Films, gespielt von Matt Demon, ist es, die perfekte Gesundheitsvorsorgung des Orbitals allen Menschen zugute kommen zu lassen, was ihm letzten Endes sogar gelingt. Damit endet der Film, unzählige Sanitätsschiffe landen überall und behandeln die Kranken. Ein Happy End? Betrachtete man dieses Ende unter der Prämisse, dass ein zweiter Teil geplant sei, wäre das so in Ordnung. Ich hatte aber eher den Eindruck, dass es sich um eine zu Ende erzählte Geschichte handelt. Die Vorstellung, dass die Behandlung von Kranken alle anderen Probleme automatisch beseitigen würde, kann man nur als naiv bezeichnen.

Allzu viele Details über das herrschende Gesellschaftssystem erfährt man im Verlauf der Handlung nicht. Es gibt reichlich Hinweise, Nuancen und Angedeutetes, aber grosse Teile bleiben unerzählt. Immerhin ist es den Machern gelungen, diese Andeutungen so zu gestalten, dass man sich den Rest selber zusammenreimen kann. Ich persönlich liebe ja einen solchen Erzählstil, allerdings eher in Büchern. Wenn sich aus dem Kontext einer persönlichen Unterhalten zweier Kontrahenten einige wichtige Eigenschaften der Welt ergeben, in der die Geschichte handelt. In dieser Hinsicht kann man Elysium als gelungen bezeichnen. Es hinterlässt den Zuschauer schockiert. Und sobald man die diversen Kleinigkeiten zu Ende denkt, macht sich das pure Entsetzen breit.

Bis auf diverse Fehler und Macken hier und da macht der Film seine Sache also bis kurz vor Schluss ganz gut. Alles ergibt mehr oder weniger Sinn, wie wenig wahrscheinlich man ein solches Szenario auch immer finden mag. Und dann am Ende macht es Paff. Die ganze Mühe, die sich gegeben wurde, beim Zuschauer den nacken Wahnsinn dieser Welt begreifen zu lassen, löst sich durch das Happy End in ihre Bestandteile auf.

Es gibt dort keine erwähnenswerten Bürgerrechte, keinen Arbeitsschutz, die Todesstrafe für alles mögliche, Strafverfolgung, Justiz, Behörden wird von Maschinen durchgeführt, die Menschen leben von der Hand in den Mund, sie sind Sklaven. Und zwar allesamt, bis auf die paar Mächtigen oben im Orbital. Dann kommt das Happy End und das Gesundheitsproblem wird gelöst. Man könnte nun einwenden, dass man sich von da an die weitere Entwicklung ja auch selber denken kann. Die Sache hat nur einen Haken: während das Setup des Films schon recht unwahrscheinlich ist, so ist die weitergedachte Lösung der Probleme noch viel weniger wahrscheinlich, eigentlich unmöglich.

Wir leben heute in einer Welt in der es einige wenige Reiche und Massen an Armen gibt, und der Film bemüht sich, die Probleme die wir heute in dieser Hinsicht haben, zu Ende zu denken. Wie man aber mehreren Milliarden Menschen ein Leben auf dem Niveau von Millionären bieten soll, lässt er offen. Wohlweislich möchte man meinen, den Machern dürfte ja bewusst gewesen sein, dass das nicht geht. Nicht jedenfalls mit dem kapitalistischen System was wir haben (welches auch im Film noch immer dominiert). Trotzdem suggeriert das Ende des Films, dass man diese Art Probleme ganz einfach lösen könnte, indem man den Reichen einfach ihren Luxus und Reichtum abnimmt und ihn mit allen Menschen teilt. Schwuppdiwupp, Dideldum. Oder so.

Eventuell bin ich an der Ecke auch zu kritisch, das mag sein. Jedoch hat eine Dystopie meiner Meinung nach genau zwei Aufgaben, wenn man das so formulieren möchte: entweder ausgehend von aktuellen Entwicklungen vor den möglicherweise schrecklichen Folgen warnen und einen Weg aufzuzeigen, wie man entweder eine solche Entwicklung vermeiden kann (1984 ist ein Beispiel dafür, und wir haben was das "Vermeiden einer Entwicklung" angeht, kläglich versagt) oder aber wie man in einer solchen katastrophalen Welt etwas zum Guten wenden kann (mir fällt als Beispiel dazu der Film "Postman" mit Kevin Kostner ein, auch wenn der etwas schnulzig war). Nichts von beidem erfüllt Elysium.

Und sonst? Jodie Foster als machthungrige Verteidigungsministerin des Orbitals fand ich schlecht. Die Frau hat schon so viele Klasse Rollen gespielt. Es hat mich erstaunt, wie eindimensional und wenig überzeugend sie ihren Part abgeleistet hat. Ob man ihr das zum Vorwurf machen kann, vermag ich nicht zu beurteilen aber ich hätte da jedenfalls besseres erwartet. Auch sonst waren die Figuren eindimensional und flach. Entweder nur gut oder nur böse, keine Grautöne, kein Dazwischen. Kein Böser hatte hier und da mal einen sympatischen Zug und kein Guter eine Archlochseite. In Zeiten von "Breaking Bad" sollten Filmemacher eigentlich gelernt haben, wie man Charactere so gestaltet, dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Das schafft Elysium leider gar nicht.

Auf einer Skala von 10 würde ich dem Film vielleicht eine 4 geben. Ein weiteres Mal werde ich ihn mir nicht ansschauen. Es gibt ja Filme, die werden mir auch beim zehnten Mal nicht langweilig. Dieser hier ist sicher kein Solcher.


Update 09.09.2013 23:02:

Nachtrag: Nino Klingler von Critic meint:

Blomkamp hat insgesamt klar eine Satire gedreht, mit überzeichneten Figuren, teils absurden Zuspitzungen und deftiger Schwarz-Weiß-Malerei. Problematisch ist allein, dass er all das in einem recht schnell als klassisches Heldenepos durchschauten Unterhaltungsformat verhandelt. Dass die Story auf ein grandioses Happy-End zusteuert, weiß man früh, aber inwiefern sich diese Ad-hoc-Befriedung mit den brisanten Grundthemen verträgt, bleibt dahingestellt.
Das bestätigt vollumfänglich meinen Eindruck, ob ich den Film allerdings als Satire betrachten soll, weiss ich nicht. Dafür kommt er zu ernst daher, bierernst um genau zu sein. Bei einer Satire sollte man ja hin und wieder in Gelächter ausbrechen. Bei Elysium hab ich gar nicht gelacht. Also keine Satire.


22.08.2013 19:53 CC0 scifi Kino Null Kommentar






For the record 21.08.2013

Fangen wir mit dem Fliegenden Spaghettimonster an. In Moskau ist das jetzt wohl eine offiziell anerkannte Religion, denn dort wurden 8 Pastafarians auf einer Prozession verhaftet:

A 'pasta procession' by the Russian followers of the not-so-serious Church of the Flying Spaghetti Monster was dispersed in Moscow on Saturday by riot police and Orthodox activists, the prankster movement said.

The Moscow police press service told RIA Novosti that eight 'Pastafarians' were detained for "attempting to hold an unsanctioned rally."

--

Gross Britannien ist nun endgültig auf dem Weg in den Faschismus. Völlig ungeniert und ohne Angst vor irgendwelchen Konsequenzen brechen UK Behörden beim Guardian ein und zerstören Festplatten. Und ebenso ungeniert verhören sie einen völlig harmlosen Bürger (Miranda, Glenn Greenwalds Partner). Wenn ein Staat sowas heimlich macht, ist das eine Sache. Wenn er aber dazu übergeht, es öffentlich vor aller Augen zu machen, dann ist das eine andere. Die Message ist klar: "wir brauchen keine Konsequenzen zu fürchten, wir können machen was wir wollen, um Euch zu unterdrücken, also wagt es nicht, Widerstand zu leisten". Indes - die Message wird keineswegs so ankommen, wie geplant. Oder wie es Jens-Peter Marquardt formuliert:

Wohl zu viel James Bond geguckt.

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Der Mailprovider Lavabit.com hat vor geraumer Zeit sein Geschäft eingestellt, weil er einer geheimen Überwachungsanordnung nicht nachkommen wollte. Wie sich nun herausstellt, will man ihn nun dafür strafrechtlich verfolgen. Inzwischen weiss man, dass er wohl angewiesen worden ist, den gesamten Mailverkehr zu überwachen, was er mit der Schliessung verhindert hat. Das ist so bizarr, da fällt mir nix mehr ein.

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Eine aufschlussreiche Betrachtung Deutschlands von aussen: the new german question. Man erfährt - unter anderem - auch, warum unsere Politiker so träge erscheinen.

--

Charles Stross, amerikanischer SciFi Autor, hat eine sehr interessante Beobachtung gemacht: die Geheimdienste sind am Arsch. Und zwar wegen der neoliberalen Arbeitsmarktpolitik der letzen 20 Jahre, die natürlich auch Regierungsorganisationen betreffen. Heutzutage hat kaum noch jemand einen Job, bei dem er davon ausgehen kann, den ein Leben lang zu behalten. Zeitarbeit, befristete Verträge und externe Dienstleister, die oft nur ein paar Monate im Unternehmen sind, bestimmen heute das Bild. Und dementsprechend gibt es keine Loyalität mehr gegenüber dem Arbeitgeber, so wie es das früher einmal gegeben hat. Den Leuten ist ihr Arbeitgeber scheissegal. Sie werden schlecht behandelt, wieso sollten sie sich auch für ihn einsetzen? Snowden war genau so einer. Er war ja nicht bei der NSA angestellt, sondern bei Booz Allen Hamilton und bei der NSA als Externer vor Ort im Einsatz. Klar, dass der gegenüber der NSA keine Loyalität entwickelt hat. Und Stross macht die richtige Schlussfolgerung: es wird noch viel mehr Leaks geben in Zukunft.

 


21.08.2013 19:11 CC0 nsa politik Gefunden Null Kommentar






For the record 16.08.2013

Die wundervollste Entschuldigung allerzeiten für einen verpassten Termin kommt von Lewis Caroll:

My dear Annie:

This is indeed dreadful. You have no idea of the grief I am in while I write. I am obliged to use an umbrella to keep the tears from running down on to the paper. Did you come yesterday to be photographed? And were you very angry? Why wasn’t I there? Well the fact was this — I went out for a walk with Bibkins, my dear friend Bibkins — we went many miles from Oxford — fifty — a hundred, say. As we were crossing a field full of sheep, a thought crossed my mind, and I said solemnly, “Dobkins, what o’clock is it?” “Three,” said Fipkins, surprised at my manner. Tears ran down my cheeks. “It is the HOUR,” I said. “Tell me, tell me, Hopkins, what day is it?” “Why, Monday, of course,” said Lupkins. “Then it is the DAY!” I groaned. I wept. I screamed. The sheep crowded round me, and rubbed their affectionate noses against mine. “Mopkins!” I said, “you are my oldest friend. Do not deceive me, Nupkins! What year is this?” “Well, I think it’s 1867,” said Pipkins. “Then it’s the YEAR!” I screamed, so loud that Tapkins fainted. It was all over: I was brought home, in a cart, attended by the faithful Wopkins, in several pieces.

When I have recovered a little from the shock, and have been to the seaside for a few months, I will call and arrange another day for photographing. I am too weak to write this myself, so Zupkins is writing it for me.

Your miserable friend,
Lewis Carroll

via Brain Pickings.

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Erschütternd, was der Müll in den Ozeanen für Auswirkungen hat:

via Pharyngula.

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Es gibt einen neuen Mailclient: Mailpile:

Ist in Python geschrieben, läuft auf localhost, kann man aber auch remote benutzen und beinhaltet eine webbasierte GUI. Macht derzeit noch nicht viel her, hab ich angetestet und mein derzeitiges Fazit ist, dass man es unbedarften Usern noch nicht zumuten kann. Das Teil hat aber Potential, weil Verschlüsselung von Anfang an integraler Bestandteil des Systems ist. Mal sehen, was draus wird.

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In der Huffington Post gibt es einen umfangreichen Artikel über James Otis, einem Rechtsanwalt des 18ten Jahrhunderts in Boston, USA, der damals ziemlich heftig gegen die von der britischen Krone erlassenen "general warrants" (damals als "writ of assistance" bezeichnet) gekämpft hatte. Zum einen kann man aus dem Artikel einiges über amerikanische Geschichte (bzw Rechtsgeschichte) lernen und zum anderen macht er vor allem deutlich, warum die NSA Überwachung so derartig dramatisch und verfassungswidrig ist, denn die FISC-Erlaubnisse für Überwachungsmaßnahmen sind präzise das selbe wie die damaligen "writ of assistance": generelle Befugnisse pauschal in das Leben nachweislich Unschuldiger einzudringen, um Verdächtige zu finden. Und genau das ist es, was die US Verfassung (und wo wir dabei sind: praktisch jede westliche Verfassung!) explizit verbietet.

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Am 20.08.2013 fängt SKY auf AXN an, die fünfte Staffen von Breaking Bad zu senden.

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In irgendeinem Blogposting bin ich über "drunk on Haterade" gestoßen, Haterade eine Anspielung auf Gatorade, wie ich vermute. Bei Sprüchen wie diesen kommt mir manchmal meine eigene Sprache merkwürdig blass vor. Vielleicht liegt das auch daran, daß ich in letzter Zeit fast nur noch englische Sachen lese.

Apropos "englische Sachen": Seit geraumer Zeit lese ich die Spinward Fringe Serie von Randolph Lalonde. Klasse geschrieben, spannend, witzig, hervorragend herausgeformte Character. Ich habe jetzt das siebte Buch durch (Review kommt evtl noch) und kann kaum Teil 8 erwarten. In seinem Blog gibt es ein paar Kapitel als Preview aber ich hab mich noch nicht dazu durchringen können, da reinzulesen. Nachher ärgere ich mich umso mehr, wenn ich nicht weiterlesen kann. Da warte ich lieber bis es fertig ist.

Bei der Gelegenheit möchte ich auch den Buchhändler Smashwords empfehlen. Seit ich einen Ebook-Reader habe, kaufe ich keine Bücher mehr bei Amazon. Statt dessen bin ich inzwischen dazu übergegangen, nur noch englische Ebooks zu kaufen, wobei bei Smashwords oft genug kostenlose Exemplare dabei sind. Die Gründe sind vielfältig. Zum einen sehe ich es nicht ein, für eine Datei genauso viel zu bezahlen wie für ein gedrucktes Buch. Diese nach kommunistischer Planwirtschaft anmutende sogenannte "Buchpreisbindung" in Deutschland ist einfach nur unmöglich. Für den Preis eines deutschen Ebooks bei Amazon bekomme ich bei Smashwords eine komplette Serie! Das führt ausserdem dazu, dass ich nicht mehr bei Amazon einkaufe. Ein US-Konzern weniger, der in meinem Leben herumschnüffeln kann. Das einzig bittere ist, dass man seinen Account bei Amazon nicht löschen kann, sondern nur sperren, die Daten bleiben dort für immer. Vor allem sind die ganzen alten Bestellungen noch da samt den diversen Lieferadressen usw. Und man kann alte Bestellungen nicht löschen oder bearbeiten. Eine bodenlose Frechheit wie ich finde.

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Ganz was anderes: ich bin durch Zufall über eine Kritik an Game of Thrones gestolpert. Nun ja, wobei "Kritik" vielleicht das falsche Wort ist, Verriss träfe es besser. Oh, wo ich es gerade sehe, dieses "drunk on Haterade" kommt von dort :) Auszug weils so herrlich ist:

There really is nothing positive that can be said about this series that can’t also be said about other epic fantasies, like The Dark Tower, The Wheel of Time, or Lord of the Rings. It has more characters than all of those, but so what? That’s only a good thing if you just want to escape inside a world that validates everything you want to believe is true and doesn’t challenge your thinking about anything. Would Breaking Bad have been better if we had 3 extra seasons of subplot devoted to the intrigues of Skinny Pete? Maybe we should learn more about Walter’s mother, say, 10-20 pages of script each episode? What about Ted Beneke’s kids? I need 400 pages about them, their romances, and snide remarks. We need to flesh out the universe of the ABQ.

There aren’t as many characters in the story of Napoleon as there are in GoT. There aren’t that many pivotal characters in the History of Western Civilization. And I know this for a fact because we usually get through European history in a year of high school with a 400 page textbook. Not six years and seven books written by an undateable man with a hard on for feudalism.

I find myself watching the show and saying “Ok, get to the point.” And that’s precisely what the show is not about. There is no point to get to. In the end, it doesn’t matter. Westeros could be on another planet, or on Earth before the last ice age, or after an apocalyptic event in the remote future. All are equally plausible and equally irrelevant. The point of the show is precisely the excruciating scenes, that dance of shame and rank in a feudal kingdom unburdened Renaissance thought.

Muhaha. Ich wusste schon immer, dass mich irgendwas an der Serie nervt, hab es aber nie so recht artikulieren können. Tja, erledigt :)

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Es hat sich doch tatsächlich mal jemand an das Thema Forensoftware herangewagt und etwas erschaffen, das endlich mal den Anspruch von Modernität erweckt: Discource. Man kann es auch direkt ausprobieren: Meta (Discourse Forum). Ich finde das macht einen super Eindruck. So würde ich mir sowas vorstellen. Müsste ich heute ein Forum aufsetzen, ich würde es wohl mit Discourse machen.

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Was für ein Durcheinander: hier noch was über den Winterschlaf von Bären :) Krass! Und wo wir bei Tieren sind, wer witzige Tierbilder mag ist bei All Creatures genau richtig. Tipp für den deutschen Leser: sharen/weiterverbreiten der Bilder sollte man bleiben lassen, das meiste sind Stock Images, also genau das Material für das man in DE abgemahnt werden kann. Aber Anschauen ist ja ok.








Rainbow Shiner verhalten sich komisch

Ich hab lang nix mehr über das Aquarium berichtet, eine Neuigkeit gibt es inzwischen. Ich habe Probleme mit meinen Rainbow Shinern. Am Anfang haben die sich arttypisch verhalten, waren immer im Pulk unterwegs, sind viel herumgeschwommen und nie war irgendwo mal einer alleine.

Inzwischen sieht das völlig anders aus (seit etwa 2-3 Wochen): eine kleine Gruppe von etwa 5 Fischen versteckt sich mehr oder weniger permanent ganz hinten hinter den Pflanzen. Eine andere, grössere Gruppe hängt vorne in der linken Ecke herum. Die Fische in der Gruppe schwimmen wenig sondern halten eher nur ihre Position. Auf der gegenüberliegenden Ecke befindet sich ein einzelnes Männchen, welches dort ein Verhalten wie Revierverteidigung zeigt: es verjagt andere Fische - egal welche - recht ruppig. Und dazwischen ist ein anderes Männchen (manchmal kommt bei dem auch eines von der hinteren Gruppe dazu), das immer versucht zur linken Ecke zu der Gruppe dort aufzuschliessen. Es wird von dort regelmässig verjagt. Im Anschluss versucht es zum Männchen in der rechten Ecke zu kommen und wird auch dort verjagt.

Dieses "Spiel" vollzieht sich jetzt wie gesagt schon seit 2-3 Wochen. Einzig die Ecken ändern sich manchmal und beim Füttern vergessen sie das temporär. Ausserdem habe ich gestern ein totes Männchen gefunden, sah normal aus also keine Auffälligkeiten. Ist wahrscheinlich am Stress gestorben.

Da es von diesen Tieren recht wenig Infos gibt, kann ich nur raten was da los sein mag. Meine erste Theorie war, dass sie laichen wollen aber aus irgend einem Grund nicht können. Ich hab denen daher eine Tupperbox mit Kies reingestellt, so wie man das hier und da liest. Zur Erinnerung: Rainbow Shiner benutzen in der Natur die Kiesnester grösserer Fische als Laichplätze. Allerdings beachten meine Shiner die Kiesbox nicht. Die andere Theorie war, dass der Schwimmraum zu wenig war. Das hatte ich schon vor geraumer Zeit geändert und da umgebaut (hatte ich gepostet), inzwischen hab ich auch noch einige Pflanzen versetzt, die ich offensichtlich falsch positioniert hatte, die waren zu gross und im Vordergrund. Schwimmraum gibts momentan jedenfalls reichlich. Naja und Wasserwerte etc passen auch alle, ich messe die regelmässig. Und den anderen Bewohnern geht es prächtig, insbesondere die Welse haben reichlich Nachwuchs (ich habe 9 Babies gezählt), eine Garnele hat anscheinend Eier soweit ich das erkennen kann.








Ein paar Fischfotos - Updated 04.08.2013 11:22

Ja, lang nichts mehr gepostet, krank, wissenschon. Gestern hab ich mal ein paar Fischfotos geschossen:

Bild: Mein Albino Panzerwels (eigener Nachwuchs!)
Mein Albino Panzerwels (eigener Nachwuchs!) (Aug. 4, 2013, 10:58 a.m.)
[Tags: fische ] [Album: Aquarium ]
Bild: Panzerwelsbaby von unten
Panzerwelsbaby von unten (Aug. 4, 2013, 10:58 a.m.)
[Tags: fische ] [Album: Aquarium ]
Bild: Panzerwelse beim Fressen mit Babies
Panzerwelse beim Fressen mit Babies (Aug. 4, 2013, 10:58 a.m.)
[Tags: fische ] [Album: Aquarium ]
Bild: Panzerwelsbaby mit Endlermännchen
Panzerwelsbaby mit Endlermännchen (Aug. 4, 2013, 10:58 a.m.)
[Tags: fische ] [Album: Aquarium ]
Bild: Rainbow Shiner mit Panzerwelsen
Rainbow Shiner mit Panzerwelsen (Aug. 4, 2013, 10:58 a.m.)
[Tags: fische ] [Album: Aquarium ]


Update 04.08.2013 11:22:

Und ein Video hab ich auch noch:








Review The First Empress: Forged In Flame

This is an update to my previous posts about the Kreela universe by Michael R. Hicks.

Today I completed the second book of the trilogy set out in the past of the Kreela race, which describes the rise of The First Empress, Keel-Tath a femal warrior with crimson tales and white hair: Forged In Flame.

It continues the story of her and what a fascinating one. She lefts the order of the Desh-Ka in dishonor and flees from the Dark Queen, who hunts her. During her adventurous escape Keel-Tath gains more and more power and learns a lot about her capabilities. Finally she, who always didn't believe that she's the one to fullfil an ages old prophesy to lead her race to a new era, starts to believe it.

The story is fast to read, actually it took me only 4 days or something. You get sucked into the vast Kreela universe, into the species, how they think and stuff. It's amazing.

The only drawback is that I'm now condemned to wait til winter 2013 for the last book of the trilogy. What a pity :)

Once more, Mr. Hicks, I bow my head in honor. Thanks for this.








A letter to the NSA

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-----END PGP MESSAGE-----







John B. Emerson wird neuer US-Botschafter in Deutschland

US-Präsident Obama hat einen neuen US-Botschafter für Deutschland ernannt[1]: John B. Emerson. Offensichtlich handelt es sich um einen Gefälligkeitsposten, sprich: eine Belohnung. Denn Emerson hat für die Wiederwahl Obamas schlappe $500.000 aufgetrieben.

Aber wer ist der Mann?

Er wuchs in Bloomfield, NJ und Larchmont NY, auf, ein Geburtsdatum konnte ich interessanterweise nicht finden, er wurde 1954 geboren. Sein Vater war James G. Emerson, ein Pfarrer der Presbyterianischen Kirche, ebenso wie sein Grossvater John Sutherland Bonnell. Das B. in seinem Namen steht für jenes Bonell, vollständig heisst er also John Bonell Emerson. Seine Mutter Margaret Bonnell Emerson, Sozialarbeiterin, die Tochter des erwähnten John Sutherland Bonell, der einer der ersten Gegner von Joseph McCarthy's antikommunistischen Hexenjagden in den 1950er Jahren war [17].

Emerson besuchte das Hamilton College und schloss dort mit einem Bachelor in "Regierung und Philosophie" ab [2], anschliessend studierte er an der Universität von Chicago und machte dort einen DJ (Doktor der Rechtswissenschaften [3]). Emerson war von jungen Jahren an Mitglied der Demokraten. Er war schon während des Colleges politisch aktiv, so beteiligte er sich unter anderem an Antikriegs-Demos und war Freiwilliger im Wahlkampfbüro der Präsidentschaftskampagne von George McGovern (Demokraten) 1972.

Nach dem Abschluss in Chicago zog er nach Los Angeles um, wo er eine Anwaltsstelle bei Manatt,
Phelps & Phillips annahm. Dort war er für Business und Entertainment Prozesse sowie Verwaltungsrecht zuständig und stieg später zum Partner auf.

Ende der 1980er Jahre war er der stellvertretende Generalstaatsanwalt von Los Angeles (sofern ich chief city attorney richtig übersetze), wahrscheinlich während der Amtszeit von James Hahn (1985-2001) [4], das lässt sich leider nicht so genau herausfinden.

Nebenher war er weiter politisch aktiv und hatte eine wichtige Rolle bei der Kampagne zur Senatswahl Jerry Brown's 1982, Gary Hart's Präsidentschaftskanditatur 1984 und 1986-1987. Er war ausserdem Bill
Clintons Kampagnenmanager 1992. Nach Clintons Wahlsieg bekleidete Emerson einen Posten als stellvertretender Assistent des Präsidenten von 1993 bis 1997. Während dieser Zeit hat er unter anderem die Regierungsaktivitäten nach dem Northridge Erdbeben 1994 geleitet.

Während des Clintonwahlkampfes hat er seine Frau Kimberly Marteau Emerson kennengelernt, die sich in vielerlei Weise sozial engagiert. Sie war früher Direktorin der U.S. Information Agency [16]. Die beiden haben eine Tochter, Jacqueline Emerson [18], Spitzname Jackie. Jackie ist Schauspielerin und hat u.a. bei "Hunger Games" mitgespielt [19]. Ausserdem gibt es noch zwei jüngere Zwillingsgeschwister, über die ich aber nichts herausfinden konnte (es gibt auch Grenzen).

Nachdem Ende Clintons Amtszeit wechselte Emerson in die Wirtschaft zu Capital Group Companies, eine Firma die auch in Deutschland erhebliche Beteiligungen hat, zum Beispiel an Bayer, Deutsche Bank, Siemens oder VW. Heute leitet er die Abteilung Vermögensverwaltung bei CG.

Emerson ist nicht nur bei Präsidenten ein grosser Spendenorganisator, er spendet auch selbst reichlich und ist an einigen dutzend Organisationen beteiligt oder aktives Mitglied. Einige Beispiele: LA Metropolitan YMCA [9], Music Center LA, The Buckey School, die Oper von LA, Los Angeles Mayor's Trade Advisory Council, Council on Foreign Relations [7][8] und Pacific Council of Internation Policy [14]. Vor allem die letzten beiden sind bemerkenswert, dabei handelt es sich um konservative Think Tanks, denen einige illustre Persönlichkeiten angehören.

Wie man sieht, ist der Mann praktisch Zeit seines Lebens mit Geld- und Politiprominenz herumgehangen [10]. Das ist seine wichtigste Eigenschaft: sein Netzwerk aus Beziehungen in Politik und Wirtschaft bis in höchste Kreise. Zu seinen Freunden gehören Leute wie Rick Allen, ex nationaler Sicherheitsberater, Reagan Administration; M. Larry Lawrence, San Diego Hotlier und Investor (Clinton Spender), später US-Botschafter Schweiz; Roger Altman, US-Finanzministerium, auf dessen Ranch Jackson Hole, Wyo Emerson Urlaub gemacht hat; Hillary Clinton, mit der er Basketballspiele besucht hat; Bill Clinton, mit dem er joggt; Gary Ross, Drehbuchautor; John Cook und Frank Wells, Disney Executives; Mike Farrell, Schauspieler oder Mickey Kantor, US Handelsministerium.


Der Mann scheint recht symphatisch und umgänglich zu sein. Eine seiner Erfolgsmethoden, Krisen zu bewältigen, ist Riesenmeetings abzuhalten, dazu sämtliche irgendwie Beteiligten einzuladen und jeden
anzuhören. Er scheint auch ein Händchen dafür zu haben, mit Gegnern angemessen umzugehen. Eine nette Anekdote mag als Beispiel dienen: bei einer Wahlkampfveranstaltung zum Staatsanwalt LA hatte Emerson Taschenlampen als Geschenke verteilt. Sein Gegner, Adam Schiff, hatte sich über die Taschenlampen lustig gemacht und aufgeregt. Die Bekämpfung von Verbrechen sei eine grössere Sache als Taschenlampen. Die Anwesenden erwarteten eine harte Antwort von Emerson, der jedoch in mildem Ton antwortete: 'Ich vermute, Adam hat seine Taschenlampe noch nicht bekommen.', worauf tosender Applaus und Gelächter folgten [5].

Sonstige Fakten:

Sein von seinen Freunden verwendeter Spitzname ist übrigens "Emo" und er lebte seit bis kurz nach der Geburt der Zwillinge in der Dupont Circle Nachbarschaft in Washington, DC. Das ist eine Gegend, die sich einige Blocks nördlich vom weissen Haus befindet. Dorthin gezogen ist er 1993, wann genau er wieder weggezogen ist, ist unklar. Offenbar lebt er jetzt wieder in LA.

Er war an der Al Gore Fundraiser Affäre in einem Tempel beteiligt [6].

Quellen: