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Qualitätsblogger

Fefe berichtet heute, dass Jesus nicht gekreuzigt worden sei:

Jesus wurde gar nicht gekreuzigt, sondern fuhr lebend in den Himmel auf, während Judas an seiner Stelle ans Kreuz musste. Außerdem war Jesus gar nicht der Sohn Gottes sondern bloß ein Prophet. Das steht im Barnabas-Evangelium. Wie, kennt ihr nicht? Das wurde in einer 1500 Jahre alten Bibel in der Türkei gefunden. *Popcorn*!

Der Link führt zur LA Times, der Artikel dort ist vom 6. Mai diesen Jahres. In dem Artikel dort wird u.a. auch zur Primärquelle verlinkt: Ethnography Museum of Ankara. Der dortige Artikel wiederum ist vom 23.02.2012. Man beachte auch die falsche Abbildung in der LA Times.

Jedenfalls war auch 2012 schon klar, dass das alles kompletter Unfug ist: der Textfund aus Ankara wurde im Jahre 1500 nach Christus verfasst und beinhaltet Teile des Matthäusevangeliums.

Das herauszufinden, hat mich keine 2 Minuten gekostet. Und dann regt sich Herr von Leitner regelmäßig über die schlechte Qualität der Presse auf, auf die er aber gleichzeitig weiter regelmäßig verlinkt.

Update 2015-11-02:

Ich bin reingefallen:
Dieses Blog hat nämlich das Ziel, die Medienkompetenz der Leser zu steigern. Gelegentlich packe ich sogar einen handfesten Hoax oder eine Satire zwischen die anderen Meldungen und schreibe das auch nicht dran.

↷ 22.09.2014 🠶 #geschwätz

Heuschrecken Zucht

Wir haben seit ein paar Monaten einige Heuschrecken über, die wir von Freunden bekommen haben. Wir halten die nur so, unsere Bartagamen bekommen die nicht zu fressen. Wo wir dabei waren, wollten wir mal schauen, ob wir die zur Fortpflanzung bewegen können.

Die ersten Versuche waren erfolglos. Wir haben einen Behälter mit Substrat (Erde + Sand) reingestellt, den haben sie misachtet. Statt dessen waren immer Löcher am Boden im Papier. Dann haben wir einen wesentlich grösseren Substratbehälter versucht, aber den haben die Schrecken auch nicht gemocht. Geklappt hat es dann, als ich kurzerhand in den ganzen Behälter Substrat eingegeben habe, siehe Bild 1.

Mal sehen, wie es weitergeht...

2014-11-27 - Blaue Heuschrecke:

2014-10-24 - Schreckmasse:

2014-10-21 - Nahaufnahme:

2014-10-19 - Und beim Fressen:

2014-10-19 - Jungtiere nach 1 Woche:

2014-10-19 - Jungtiere nach 1 Woche:

2014-10-19 - Jungtiere nach 1 Woche:

2014-10-14 - Schreckennachwuchs frisch geschlüpft:

2014-10-14 - Schreckennachwuchs frisch geschlüpft (neben 3cm grossem Griff):

2014-09-18 - Stellungswechsel:

2014-09-18 - Heuschrecken beim Gangbang (3 Paare!):

2014-09-14 - Abgelegte Heuschreckeneier mit Schaum:

2014-09-14 - Zuchtbehälter:

Update 2014-11-27:

Neuerdings haben wir auch blauen Nachwuchs, gestern geschlüpft:

Update 2014-10-24:

Hier mal ein Bild vom aktuellen Haufen. Mittlerweile sind das echt viele geworden, mein lieber Schwan. Die dunkle in der Mitte ist 9 Tage alt, die meisten anderen sind jünger.

Update 2014-10-22:

Nach langer Recherche hat sich eine Erklärung für die grüne Farbe gefunden. Zum einen scheint es sich bei unseren Tieren um Locusta migratoria zu handeln und nicht um Schistocerca gregaria. Die Tiere leben in zwei verschiedenen Phasen, der solitären und der gregaren Phase. Letzteres ist der Schwarmmodus, die Tiere sind dann gelb-schwarz, während sie in der solitären Phase grün sind.
Wenn die Alttiere gut genug Futter - vor allem Grünfutter - haben, es also keinen Mangel gibt, legen Sie Solitäreier. Wenn die Resourcen jedoch knapp sind, legen sie dunkle rot-schwarze Eier, aus denen sich dann die Tiere im Schwarmmodus entwickeln. Da wir unsere Heuschrecken - im Gegensatz zu vielen anderen Terrarianern - relativ artgerecht halten, haben wir Solitärnachwuchs. Wir füttern fast ausschliesslich Grünzeug, und das stammt zu 90% aus eigenem Anbau. Wir reinigen den Behälter auch regelmäßig.
Ein weiterer Aspekt ist eventuell, dass wir über Monate nur 7 Exemplare hatten, die wir von einer Bekannten bekommen hatten. Üblicherweise verwenden wir nämlich nur argentinische Waldschaben. Da wir für die Schrecken also keinen Verwendungszeck hatten, haben wir sie einfach nur gehalten. Und das ist nun das Resultat.
Zu erwähnen sei noch, dass solitäre Heuschrecken produktiver sind und allerdings auch agressiver.
In diesem Artikel hier der Uni Konstanz kann man den Unterschied zwischen den Modi schön sehen.

Update 2014-10-19:

Eine Woche nach dem Schlupf. Noch immer ist völlig unklar, warum sie grün sind. Vom Körperbau sind es eindeutig Wüstenheuschrecken, die eigentlich als Jungtiere gelb sind. Wanderheuschrecken hingegen, deren Körperbau ähnlich ist, sind in dem Alter schwarz und werden später rot. Grün gibts da nicht. Hm...

Update 2014-10-14:

Inzwischen sind die ersten Kleinen geschlüpft. Entgegen unserer Erwartung sind sie allerdings grün und nicht schwarz, wie sie sein sollten. Und wirklich winzig (5mm lang).

Update 2014-09-18:

Den Heuschrecken scheint es in dem neu eingerichteten Behälter gut zu gefallen, denn sie haben ein neues Hobby entwickelt: Gangbang :)

↷ 14.09.2014 🠶 #terrarium

Touris sind weg

2014-09-12 - Keine Touris mehr:

↷ 12.09.2014 🠶 #draussengewesen

Ein Kardinalfisch

2014-09-04 - Kardinal Nahaufnahme:

↷ 04.09.2014 🠶 #aquarium

Neues Grundelbecken

Ich will es nochmal mit Grundeln versuchen. Diesmal wird es ein reines Artbecken sein, so dass die Grundeln unter sich sein werden. Es werden Rhinogobius xianshuiensis sein, die ich von der Züchterin Mitte September bekommen werde.

Das Becken ist recht einfach eingerichtet. Ich hab mein altes 110L Becken wieder aufgepäppelt. Viele Steine mit Höhlen und Verstecken, Flusskies, paar Wurzeln, recht wenig Pflanzen. Technik ist simpel: Beleuchtung 2xT8 20W, Filter HMF mit tchechischem Luftheber (wollte ich schon immer mal probieren). Das wird jetzt erstmal einlaufen, wie üblich.

2014-11-14 - Futtergarnelen:

2014-10-25 - Becken vom 25.10.2014:

2014-09-22 - Rhinogobius xianshuiensis :

2014-09-22 - Rhinogobius xianshuiensis :

2014-09-22 - Rhinogobius xianshuiensis :

2014-09-22 - Rhinogobius xianshuiensis :

2014-09-22 - Rhinogobius xianshuiensis :

2014-09-22 - Rhinogobius xianshuiensis :

2014-09-20 - Rhinogobius xianshuiensis Männchen aus der Nähe:

2014-09-20 - Rhinogobius xianshuiensis Weibchen:

2014-09-20 - Rhinogobius xianshuiensis Männchen:

2014-08-26 - Gobibecken vom 26.08.2014 (Tag 2):

Update 2014-11-14:

Ich habe inzwischen so viel Garnelennachwuchs, dass ich ihn an die Grundeln verfüttern muss.

Update 2014-10-25:

Mal wieder ein Beckenupdate. Die Grundeln sind weiter fleissig am Buddeln. Ich musste schon mehrmals einige Pflanzen wieder einbuddeln, primär die Wassernabeln auf der linken Seite. Ich schätze mal, eines Tages wird die dort verschwinden müssen. Inzwischen ist das Problem mit den Kieselalgen Vergangenheit, die ich in den ersten Wochen hatte. Hier und da gibt es noch ein paar lange dünne Fadenalgen, aber ansonsten läuft es ganz gut.

Update 2014-09-22:

Na denen scheints bei mir ja zu gefallen. Es gibt 3 zugängliche Höhlen und was macht Monsegnieur? Er baut eine Neue:

Ich hab ausserdem noch ein paar Fotos gemacht:

Update 2014-09-20:

Heute habe ich auf dem Aquarianertag in Hamburg Harburg von Jutta meine Grundeln abgeholt und vorhin sind sie eingezogen. Die Rhinogobius xianshuiensis sind allerdings noch recht jung, Spass machen sie aber jetzt schon. Richtig was los im Becken :) Es gibt auch schon erste Fotos:

↷ 26.08.2014 🠶 #aquarium