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note2self: Pod::S5 updaten
Eben beim Schockwellenreiter gesehen: jemand hat S5 modernisiert, diese Version ist jetzt cross-browser-fähig. Sehr fein. Ich muss mein Pod::S5 Modul updaten.
In Heiligenhafen
Ist nicht auf Fehmarn, aber auch schön. Am lustigsten fand ich das Hotel "Zum Meerblick" ohne Meerblick :)
2012-08-28 - Eine schöne alte Villa:![]()
2012-08-28 - Der Hafen mit Fressbuden:![]()
2012-08-28 - Das Hotel zum Meerblick ohne Meerblick:![]()
Feuerquallen am Südstrand Fehmarn
Ich gehe immer (das heisst, im Sommer) abends mit meinem Schwiegervater zum Schwimmen an den Südstrand. Er ist momentan krank, daher war ich allein dort. Das Wasser war ruhig, keine Wellen, die Sonne hat gescheint, wunderbar, also rein.
Hier und da war die eine oder andere Qualle zu sehen, nichts bedenkliches. Als ich aber im tieferen Wasser war, entpuppte sich die abendliche Schwimmsession zum Alptraum. Es herrschte eine recht starke Strömung. Auf einmal war ich vollständig von Quallen umzingelt, und zwar Feuerquallen. Und ich konnte auch nicht wie sonst drumherum manövrieren, da wegen der Strömung immer neue Feuerquallen zu mir kamen. Es war furchtbar. Da stand ich dann draussen auf der Sandbank und wusste nicht wohin! Oder wie ich wieder aus dem Wasser rauskommen sollte.
Letztlich bin ich eher panikartig aus dem Wasser geflüchtet, mehr schlecht als recht den Quallen ausweichend. Leider mit mäßigem Erfolg. Als ich dann endlich draussen war, hatten die Biester mich an den Armen, Brust, Hüften, und Beinen erwischt.
Hab ich so noch nie erlebt. Das war wie in diesem Science Fiction Film Sphere, als Fletcher von diesem Quallenschwarm umzingelt wurde. Gruuuuselig. Und schmerzhaft. Zum Glück sind die hiesigen Feuerquallen eher harmlos. Ausser Schmerzen passiert einem nicht allzu viel.
↷ 27.08.2012 🠶 #draussengewesen ⤒
Captain Obvious des Tages
Das ist doch mal die Überschrift des Tages:
Test Bodenprobe 4 Lehm von der Steilküste Staberhuk fürs Terrarium
Ich war ja gestern an der Steilküste Staberhuk und habe dort Bodenproben von den Steilwänden entnommen. Die Steilwände bestehen zum grossen Teil aus Lehm mit stellenweise hohen Tonanteilen. Ich habe an verschiedenen Stellen Proben entnommen, manche knochenhart wie Stein, andere bröselig weich.
Heute starte ich den ersten Test auf Terrarientauglichkeit mit der Probe Nummer 4. Es handelt sich um eine der trockenen und harten Proben und besteht fast nur aus Ton mit wenig Sandanteil. Das Material habe ich gesiebt, zu 50% mit Sand vermischt und feucht gemacht. Das Mischungsverhältnis ist absichtlich zu hoch. Mir geht es darum, herauszufinden, wie die Grabfähigkeit ist und wie sehr das Material staubt, wenn die Oberfläche angetrocknet ist.
Um das zu testen, habe ich die fertige Mischung in eines der Terrarien in einem eigenen Behälter gestellt. Dieses Terrarium wird von Wiewie bewohnt, die bislang noch kein Interesse am Graben gezeigt hat und sich praktisch ausschliesslich auf der Rückwand aufhält, sieht man auch auf dem Foto. Ideale Bedingungen für den Test, da ich davon ausgehen kann, dass sie die Probe in Ruhe lassen wird.
Ich habe auch eine Methode gefunden, mit der man als Laie recht gut die Zusammensetzung eines Bodens analysieren kann. Also nicht unbedingt die chemische Zusammensetzung, aber wieviel Prozent Ton, Schluff und Sand in einem Lehm enthalten sind. Dazu füllt man ein Glas mit senkrechten Wänden halb voll mit dem zu untersuchenden Lehm, füllt es mit Wasser auf, verschliesst es und schüttelt es kräftig. Dann lässt man es stehen (1 Stunde). Während der Zeit fallen die Bestandteile auf den Boden herunter, die grösseren zuerst und die kleineren zuletzt, weil sie leichter sind. Auf dem letzten Foto kann man das hervorragend sehen. Links ist die Zusammensetzung der Probe 4 gut zu erkennen. Sie enthält etwa 70-80% Ton, etwas Schluff und keine 10% Sand. Daneben ist eine Vergleichsprobe (Probe 3, sehr sandiger Boden von einer anderen Stelle), welche nur 10% Ton enthält, keinen Schluff und 90% Sand.
Nach einem Tag Trocknen hab ich mir das Resultat der Probe mal angeschaut. Ich hatte einen Teil fest angedrückt gehabt und den anderen locker gelassen. Der angedrückte Teil ist ziemlich hart. Mit der Schaufel kommt man gerade eben durch, allerdings nur unter erheblichem Kraftaufwand. Im lockeren Teil kommt man leichter durch. In einem anderen Mischungsverhältnis (etwa 1:5 oder niedriger) sollte das Material als Bodengrund wunderbar geeignet sein. Ich bin jedenfalls zufrieden damit.
Anbei noch ein Foto der getrockneten Mischung und noch ein Bild der Testung der Zusammensetzung, das hat sich über Nach im Glas noch weiter abgesenkt. Man erkennt nun sehr gut, wie wenig Sand das Material enthält.
2012-08-26 - Probe 4 Zusammensetzung:![]()
2012-08-26 - Probe 4 am Einsatzort:![]()